I went to the Garden of Love,
And saw what I never had seen;
A Chapel was built in the midst,
Where I used to play on the green.
And the gates of this Chapel were shut,
And ‘Thou shalt not’ writ over the door;
So I turned to the Garden of Love
That so many sweet flowers bore.
And I saw it was filled with graves,
And tombstones where flowers should be;
And Priests in black gowns were walking their rounds,
And binding with briars my joys & desires.
William Blake
Mittwoch, 1. Juni 2011
Freitag, 4. Februar 2011
manchmal wünsche ich mir, dass jeder eine miri hat.
März 2010:
Meine Cousine und ich haben heute im Park gesessen und übers leben und über den Glauben philosophiert.
Das schöne an ihr und mir ist, dass wir total auf einer Wellenlänge sind. Ich bewunder sie für alles was sie erreicht hat, wie stark sie ist, obwohl sie manchmal auch wie alle viel nachdenkenden und zweifelnden in dieser Welt voller Hass und manchmal auch Hoffnungslosigkeit ihre Flügel ausbreiten möchte und wegfliegen will.
Manchmal wünsche ich mir, dass jeder eine Miri hat.
Und ich bewunder uns (uns alle Cousinen) wir reduzieren uns nicht (mehr) auf Vorurteile, sondern wir haben gelernt uns "im Alter" neu kennen und lieben zu lernen. Ich finde es fasziniered wie sie sich und ihren Glauben neu entdecken und sich und ihren Glauben hinterfragen.
Dieses gemeinsam mit unterschiedlichen Religionen zu tun und tun zu dürfen ist ein Geschenk des Himmels. Und nur dadurch ist es zumindest in meinen Augen möglich vorwärts zu kommen und gesellschaftsfähig zu bleiben. Das meine ich generell zu Religionen. Ich glaube wir müssen weg kommen von nur uns. Von nur "unserer" Welt. In der es keinen anderen Glauben geben darf und nur wir die Weisheit (meinen) mit Löffeln gegessen zu haben.
So wie wir unterschiedlich geschaffen wurden, so verschieden sind letztendlich auch unsere Wahrnehmungen, unsere Empfindsamkeiten und unsere Freiheiten.
Aber eines zählt, wir alle glauben an die Liebe! und an Frieden in der Welt.
Und das keiner es nötig hat auf Grund seines Glaubens sterben zu müssen.
Meine Cousine und ich haben heute im Park gesessen und übers leben und über den Glauben philosophiert.
Das schöne an ihr und mir ist, dass wir total auf einer Wellenlänge sind. Ich bewunder sie für alles was sie erreicht hat, wie stark sie ist, obwohl sie manchmal auch wie alle viel nachdenkenden und zweifelnden in dieser Welt voller Hass und manchmal auch Hoffnungslosigkeit ihre Flügel ausbreiten möchte und wegfliegen will.
Manchmal wünsche ich mir, dass jeder eine Miri hat.
Und ich bewunder uns (uns alle Cousinen) wir reduzieren uns nicht (mehr) auf Vorurteile, sondern wir haben gelernt uns "im Alter" neu kennen und lieben zu lernen. Ich finde es fasziniered wie sie sich und ihren Glauben neu entdecken und sich und ihren Glauben hinterfragen.
Dieses gemeinsam mit unterschiedlichen Religionen zu tun und tun zu dürfen ist ein Geschenk des Himmels. Und nur dadurch ist es zumindest in meinen Augen möglich vorwärts zu kommen und gesellschaftsfähig zu bleiben. Das meine ich generell zu Religionen. Ich glaube wir müssen weg kommen von nur uns. Von nur "unserer" Welt. In der es keinen anderen Glauben geben darf und nur wir die Weisheit (meinen) mit Löffeln gegessen zu haben.
So wie wir unterschiedlich geschaffen wurden, so verschieden sind letztendlich auch unsere Wahrnehmungen, unsere Empfindsamkeiten und unsere Freiheiten.
Aber eines zählt, wir alle glauben an die Liebe! und an Frieden in der Welt.
Und das keiner es nötig hat auf Grund seines Glaubens sterben zu müssen.
Samstag, 29. Mai 2010
Sehen
Sehen
Ich glaube, wir sollten anfangen uns mehr zu sehen.
Wir haben es verlernt, es ist in unserer Gesellschaft nicht mehr vertretbar den anderen zu sehen.
Auf meinem Weg nach Hause, saß in der U-Bahn eine Frau neben mir, die bitterlich weinte. Keiner hat etwas gemacht. Warum auch? Es ging sie alle ja nichts an.
Ein nachvollziehbarer Gedanke. „Es ist ja nicht mein Problem“; „Vielleicht will sie ja gar keine Hilfe“ werden einige bestimmt gedacht haben.
Andere werden sich aus der Neugierde gefragt haben, was ihr wohl zugestoßen ist, dass sie so weint und wieder andere, werden gedacht haben sie hat vielleicht zu viel getrunken und dadurch ist sie emotionaler oder reagiert über.
Sie saß also neben mir und auch mir schwirrten einige Gedanken im Kopf herum. Eine kleine Weile habe ich überlegt was ich machen soll bzw. ob ich überhaupt etwas machen soll.
Ich habe sie gefragt, ob ich ihr irgendwie etwas gutes tun kann.
Eine Frage die sie ignorieren kann, aber andersherum auch auf die sie eingehen kann.
Als ich sie das zweite mal fragte, da das erste in ihrem schluchzen unterging, schaute sie mich an, nahm meine Hand und hielt sie fest.
Ja. Das war es. Sie weinte weiter, hielt meine Hand und ab und an schaute sie mich an und lächelte zaghaft, aber dankbar.
Zwei Stationen später bedankte sie sich und stieg aus.
Ich wünsche mir, dass ich durch mein Fragen und meine Hand ihr zeigen konnte, dass sie nicht unsichtbar ist. Und ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie jemanden hat und jetzt nicht alleine ist, -wenn es das ist was sie braucht-.
Ich wünsche mir, das mehr Menschen in Berlin den Mut haben einen Fremden zu sehen.
Nein sagen (des Fremden) auf eine Frage nach dem Befinden oder nach Hilfe ist eine Möglichkeit.
Aber eine Hand zu halten kostet mich nichts und ich konnte es geben. Zuzuhören auf einer U-Bahnfahrt kostet mich nicht. Und auch ein lächeln kostet nichts.
Ist es nicht schön, dass es mit die kostbarsten Dinge immer noch umsonst gibt? Und immer geben wird?
Ich bin der Meinung, dass wir durch das sehen des Fremden wieder lernen aufeinander zu schauen und acht zu geben. Das Leben des anderen geht mich nichts an und ich möchte keine Verantwortung übernehmen, aber einfach nur da zu sein, das kann jeder. Für einen Moment.
Ich glaube auch, dass viele Unfreundlichkeiten in unserem Leben oder auch Grausamkeiten durch 'den anderen sehen' vermieden werden kann.
Ich werde wahrscheinlich nie erfahren, was mit ihr ist, aber ich hoffe dennoch, dass es ihr gutgeht.
Ich glaube, wir sollten anfangen uns mehr zu sehen.
Wir haben es verlernt, es ist in unserer Gesellschaft nicht mehr vertretbar den anderen zu sehen.
Auf meinem Weg nach Hause, saß in der U-Bahn eine Frau neben mir, die bitterlich weinte. Keiner hat etwas gemacht. Warum auch? Es ging sie alle ja nichts an.
Ein nachvollziehbarer Gedanke. „Es ist ja nicht mein Problem“; „Vielleicht will sie ja gar keine Hilfe“ werden einige bestimmt gedacht haben.
Andere werden sich aus der Neugierde gefragt haben, was ihr wohl zugestoßen ist, dass sie so weint und wieder andere, werden gedacht haben sie hat vielleicht zu viel getrunken und dadurch ist sie emotionaler oder reagiert über.
Sie saß also neben mir und auch mir schwirrten einige Gedanken im Kopf herum. Eine kleine Weile habe ich überlegt was ich machen soll bzw. ob ich überhaupt etwas machen soll.
Ich habe sie gefragt, ob ich ihr irgendwie etwas gutes tun kann.
Eine Frage die sie ignorieren kann, aber andersherum auch auf die sie eingehen kann.
Als ich sie das zweite mal fragte, da das erste in ihrem schluchzen unterging, schaute sie mich an, nahm meine Hand und hielt sie fest.
Ja. Das war es. Sie weinte weiter, hielt meine Hand und ab und an schaute sie mich an und lächelte zaghaft, aber dankbar.
Zwei Stationen später bedankte sie sich und stieg aus.
Ich wünsche mir, dass ich durch mein Fragen und meine Hand ihr zeigen konnte, dass sie nicht unsichtbar ist. Und ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie jemanden hat und jetzt nicht alleine ist, -wenn es das ist was sie braucht-.
Ich wünsche mir, das mehr Menschen in Berlin den Mut haben einen Fremden zu sehen.
Nein sagen (des Fremden) auf eine Frage nach dem Befinden oder nach Hilfe ist eine Möglichkeit.
Aber eine Hand zu halten kostet mich nichts und ich konnte es geben. Zuzuhören auf einer U-Bahnfahrt kostet mich nicht. Und auch ein lächeln kostet nichts.
Ist es nicht schön, dass es mit die kostbarsten Dinge immer noch umsonst gibt? Und immer geben wird?
Ich bin der Meinung, dass wir durch das sehen des Fremden wieder lernen aufeinander zu schauen und acht zu geben. Das Leben des anderen geht mich nichts an und ich möchte keine Verantwortung übernehmen, aber einfach nur da zu sein, das kann jeder. Für einen Moment.
Ich glaube auch, dass viele Unfreundlichkeiten in unserem Leben oder auch Grausamkeiten durch 'den anderen sehen' vermieden werden kann.
Ich werde wahrscheinlich nie erfahren, was mit ihr ist, aber ich hoffe dennoch, dass es ihr gutgeht.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ich sende euch frohe und gesegnete Weihnachten aus dem warmen Australien. Ich hoffe ihr findet kommt nach einem ereignisreichem jahr zu der ruhe die ihr verdient habt und geht gestärkt in das neue jahr.
Für mich ist dieses Weihnachten eins der unaufregendsten und doch irgendwie aufregendsten Weihnachten überhaupt. Zum einen weil ich mal wirklich ohne Weihnachtsstress aus dem ganzen raus gehe, dann weil es warm ist und weil Jewel und ich heute und morgen nacht arbeiten werden. Als Bartender. Das wird lustig.
ALso meine lieben. Lasst euch das Wunder nicht entgehen, Gott hat seinen Sohn für uns geschickt.
Ich denke an euch und vermisse euch in dieser besonderen Zeit ganz doll.
Eure Sophie
Ps. Dieses JAhr hab ich ernst gemacht mit Antiweihnachten =)
Für mich ist dieses Weihnachten eins der unaufregendsten und doch irgendwie aufregendsten Weihnachten überhaupt. Zum einen weil ich mal wirklich ohne Weihnachtsstress aus dem ganzen raus gehe, dann weil es warm ist und weil Jewel und ich heute und morgen nacht arbeiten werden. Als Bartender. Das wird lustig.
ALso meine lieben. Lasst euch das Wunder nicht entgehen, Gott hat seinen Sohn für uns geschickt.
Ich denke an euch und vermisse euch in dieser besonderen Zeit ganz doll.
Eure Sophie
Ps. Dieses JAhr hab ich ernst gemacht mit Antiweihnachten =)
was bei mir so passiert ist.....
Sophie und 13 Frauen unterwegs…
Anfang November habe ich mir ein Wochenende eine Auszeit genommen und bin mit den Frauen aus dem Credo Cafe (Cafe für sozial benachteiligte/ obdachlose) auf ein wir-lassen-es-uns-gutgehen-Wochenende gefahren. Es war toll. Im Großen und Ganzen, hatte ich eine gute Zeit. Wir sind nach Ocean Grove gefahren, dass ist ca. 2 Stunden Autofahrt von Melbourne weg und direkt am Meer. Es hat einen kleinen See und wir haben in einem wunderschönen Haus gewohnt mit Seeblick. Das war echt fantastisch. Wir hatten eine große Terrasse, einen rieseigen Aufenthaltsraum, einen Pooltisch und wir hatten Trauerweiden vor der Tür. Das War echt toll. Das Wetter war okay, aber nicht super. Wir hatten ein bisschen regen, aber am letzten Tag hatten wir Sonnenschein und Resteessen auf unserer Terasse. Die Sonne hier ist mörderisch. Ehrlich. Ich war vielleicht eine halbe stunde in der Sonne und habe schon Farbe bekommen. Vor allen Dingen wo es jetzt auf den Sommer zugeht muss ich wirklich aufpassen.
Das Wochenende war schön, auch wenn es für mich irgendwie zu Stress ausartete. Seitdem ich im Hostel gewohnt habe bin ich doch sehr auf meine „allein“ zeit bedacht. Also auf meinem Freiraum. Und wo ich doch die letzten Monate oft das Gefühl hatte viel zu viel alleine zu sein, hatte ich an diesem Wochenende dann das Gefühl es war einfach zu viel. Jeder der mich kennt, weiss wie gerne ich unter Menschen bin, aber sobald ich zu wenig Zeit für mich habe werde ich speziell. SO auch diesem Wochenende. Ich muss aber auch dazu sagen, dass sehr spezielle Menschentypen dabei waren. Und ich mittendrin. Von Dot, die eine liebenswerte, ältere ein wenig verwirrte Dame war, über Maureen (auch eine ältere Dame) die wie ein kleines Kind lebt und ich meine die wie ein Kind glaubt. Sehr erfrischend. Über Ellie, mit der ich gar nicht zurechtkam und die (nachdem ich mich wirklich gut zurückgehalten habe) dann doch ein paar weniger nette Sprüche kassieren musste. Das tolle bei Ellie war, dass ich immer Olis kommentare im ohr hatte. Klingt ziemlich gemein oder. Naja ist eben so.
An dem Samstag sind wir mit der Fähre nach Sorrento gefahren und es war super. Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Delfine gesehen. Bestimmt 7 oder so. Das war eines der grössten Geschenke für mich. Seit ich denken kann wollte ich Delfine in freier Wildbahn sehen. Das war der Himmel auf Erden. Wirklich. Am liebsten würde ich ja mit ihnen schwimmen. Das ist noch mal ein Traum von mir.
Wer weiss, mir wurde gesagt, manchmal werden träume auch wahr =)
Soviel zu dem Wochenende….
Nun um mal ein bisschen aufzuholen zu den Punkten mit denen ich meinen letzten Eintrag beendet habe. Ich weiss sie sind nicht mehr aktuell, aber sie sind passiert und ich möchte sie gerne teilen. Und an alle die diesen Blog lesen (auch wenn ich manchmal glaube es liest ihn keiner, danke. DANKE, dass ich meine Erlebnisse mit euch teilen darf und somit das Gefühl habe, dass ihr mit mir seid) Es gibt schon wieder ne ganze Menge neues, aber dazu später mehr….=)
Also:
Jewels Besuch in Melbourne:
Kurz nachdem ich in mein Haus eingezogen bin, kam Jewel mich besuchen, was mich hier noch heimischer gemacht hat. Wir hatten eine gute Zeit und haben viel geredet und zu Hause gehangen. Einen Abend habe ich sie ausgeführt und wir hatten eine super zeit. Afrikanisch essen, danach verschiedene Bars und zum Abschluss noch in den Blue Dimanond ein bisschen tanzen und gute Musik und eine gute Aussicht genießen. Das war wirklich schön. Im Oktober hatten wir in meiner Kirche das „Spring into Gospel Festival“. Vier Sonntage im Oktober mit verschiedenen Gospelchören. Wir hatten echt die volle Bandbreite von Gospelmusik. Am ersten Sonntag hatten wir „Heaven knows“ vier Frauen, die a capella Gospelmusik gemacht haben. Am zweiten Sonntag hatten wir „The Rhythm project“ eine Mischung aus Urban Hiphop Gospel Musik. In dem Chor singe ich jetzt auch mit. Am dritten Sonntag hatten wir den Melbourne „Mess Gospel Choir“ ein Chor bestehend aus 80 Mitgliedern und „traditioneller“ Gospelmusik. Echt klasse. Ich war bei allen Konzerten die Moderatorin was eine gute Herausforderung für mich war, das ganze auf Englisch zu machen. Aber ich habe sehr gutes Feedback bekommen. Ein Mädchen aus Deutschland kam eine Woche später wieder und ich habe mich ihr vorgestellt und sie meinte: hää, du deutsch? Wie krass dein englisch klingt so englisch?!?!?! Das war echt süß. Am letzten Sonntag hatten wir einen Festival Gottesdienst.
Jewel und ich dachten ja sie bleibt bis Donnerstag, aber Dienstag abend haben wir dann festgestellt, dass ihr flug schon am Mittwoch ist. Das war wirklich traurig. Ich habe sie dann zum Flughafen gebracht und konnte auch nicht aufhören zu weinen. Das war ganz komisch. Ehrlich. ICh meine nun sind wir schon auf einem Kontinent, aber das war einfach zu komisch. Geplant war ja das sie zu weihnachten wiederkommt, aber Dinge ändern sich, dazu später mehr, ich will mir ja nichts vorweg nehmen.
Zu Jon und Lucy und ihren beiden Kids:
Ich habe ja schon gerne Kinder um mich rum und vor allem durch das letzte Jahr mit Daniela als Taufpatin und den Zwillingen, fehlten mir Kinder hier schon sehr. Aber es gibt ja Dan und Ben. Ben ist 3 und Dan ist 1. Sehr süß die beiden. Neulich habe ich auf sie aufgepasst (ich habe ja sonst nichts zu tun =)) Nein, aber Jon und Lucy machen echt ne Menge für mich und sie waren beschäftigt mit ihre Essays für die Uni, also habe ich ein bisschen aufgepasst. Jon ist „teilzeit“ Pastor in meiner Gemeinde. Wir machen im 5pm Gottesdienst Sonntags die Musik. Ich singe, er spielt Gitarre und Dave (nicht mein Mitbewohner sondern PianoDave) spielt Klavier. Es ist echt schön und wir haben Musik eine ganz neue Rolle gegeben. Was ich ja zum Beispiel im Gottesdienst super wichtig finde (Musik) war vorher eher immer ein bisschen im Hintergrund. Wo ich ganz klar sagen verschiedene Menschen beten Gott auf verschiedene Weisen an, so sollten wir doch versuchen mehrere Elemente im Gottesdienst zu bedienen. Es macht echt spass und ich lerne viele neue Lieder und die Gemeinde lernt auch viele neue Lieder. Ich glaube ich bringe ihnen auch noch ein einfaches Deutsches Lied bei bevor ich gehe.
Jon und Lucy wohnen in meiner Nachbarschaft. 5 minuten von meinem Hentfernt- zu fuss. Manchmal wenn Jon und ich uns zufällig auf der Strasse treffen singen wir gemeinsam. Wir singen überall. Das ist echt lustig.
Lucy musste ein Essay über Tisch Spiritualität schreiben. Also über Gott, gemeinsam essen, Essen im Allgemeinen, Menschen einladen und hosten. Sie hat das so super aufgebaut. Sie hat 3 Menschen mit verschiedener Herkunft interviewt. Eine Italienerin, eine Französin (oder halb Französin) und mich. Sehr interessantes Thema. Wirklich. Ich bringe das Essay auch mit, für die die es lesen wollen.
Nun zu den aktuellsten Geschehnissen in der Welt und damit meine ich nicht die Finanzkrise, sondern in meiner Welt =)
Das Wetter hier wird immer sommerlicher und der versprochene Sommer kommt bald, was auch Zeit wird, denn langsam friere ich glaube ich aus Gewohnheit.
Jewel wollte ja zu Weihnachten zu mir kommen, war sich aber nicht sicher ob sie das schafft auf Grund von aktuellen Geschehnissen in ihrer Welt….aber dann kam der Anruf Anfang Dezember: Süße ist es okay wenn ich heute schon komme? Wohlbemerkt das war um zwei Uhr nachmittags. Um zehn Uhr abends kam sie dann bei mir in Melbourne an. Das war so überraschend und so toll, dass ich es die ersten Tage noch gar nicht glauben konnte. Sie hat dann erstmal zwei Wochen bei mir gewohnt und ist letztes Wochenende ausgezogen. In ein benachbartes Haus von Freunden von mir. In dem Haus hat die Freundin von meinem Mitbewohner gelebt, aber wie es sein sollte ist sie letztes Wochenende ausgezogen und jewel ein. Es ist so interessant zu sehen wie das Leben so spielt. Ehrlich.
Jewel arbeitet bei mir in CQ und sie macht ehrenamtlich bei mir auf der Verandah mit. Dort trainiere ich sie im Kaffeemachen. Ihr glaubt gar nicht wie viel Spass mir das macht. Ich glaube ich bin zum Kaffeemachen geboren. Kaffeemachen ist wie kochen. Es ist eine Kunst. Den perfekten Kaffee zu machen und dann noch die perfekte Milch. Echt super.
Ich trainiere momentan Peter Herne. Er ist ein pensonierter Doktor und geht auch in Collins Street Baptist. Das ist so ein schönes Erlebnis. Er ist um die 70 und er macht echt guten Kaffee. Wir haben so viel Spass. Ich meinte auch zu Karen, dass er doch bitte mal meine Position übernehmen soll, aber das wird nichts. Macht ja nichts.
CONGRATULATIONS zu Oli! Er ist jetzt ausgebildeter Make up Artist.
Am Montag wenn alles klappt buche ich meinen Flug nach Hause. Es ist nicht mehr lange. Ich bin ja schon so gespannt.
Was gibt es noch so neues?
Jewel und ich arbeiten jetzt als Bartender (jaaa….) in einem Nachtclub. Es macht so viel Spass. Am Anfang hätte ich das nicht gedacht, weil mich die Leute einfach angeekelt haben, aber man gewöhnt sich dran.
Unsere Pläne für Weihnachten sind ziemlich einfach. Am 24 und 25 arbeiten wir nachts als Bartender im Nachtclub. Das wird so toll. Ich freu mich jetzt schon. Der Barmanager Steve oder auch Peppers genannt meinte ich seh gut aus hinter der Bar. Ich hab auch wirklich Spaß. Dann habe ich ein bisschen Time off und Jewel und ich werden vielleicht ein zwei Tage rausfahren. In der Woche vor meinem Geburtstag fange ich an wieder zu arbeiten und dann sind es auch nur noch wenige Wochen bis ich wieder in Deutschland bin.
Es ist eine komische Zeit für mich gerade, ich habe die letzten Wochen ziemlich viel gearbeitet und konnte mich noch gar nicht mit dem Gedanken Weihnachten, Neujahr und Geburtstag und dann noch Aussie verlassen auseinandersetzen.
Vielen Dank für Weihnachtsgrüsse, meine Karten liegen noch unbeschrieben hier bei mir. Asche auf mein Haupt. Aber mein Herz ist bei euch. Ich fange ein paar Sonnenstrahlen und schicke euch etwas von meiner Guten Laune und meinem Lächeln =).
Passt auf euch auf. Ich wünsche euch eine gute, erholsame und von Gott gesegnete Weihnachtszeit.
Eure Sophie*
Anfang November habe ich mir ein Wochenende eine Auszeit genommen und bin mit den Frauen aus dem Credo Cafe (Cafe für sozial benachteiligte/ obdachlose) auf ein wir-lassen-es-uns-gutgehen-Wochenende gefahren. Es war toll. Im Großen und Ganzen, hatte ich eine gute Zeit. Wir sind nach Ocean Grove gefahren, dass ist ca. 2 Stunden Autofahrt von Melbourne weg und direkt am Meer. Es hat einen kleinen See und wir haben in einem wunderschönen Haus gewohnt mit Seeblick. Das war echt fantastisch. Wir hatten eine große Terrasse, einen rieseigen Aufenthaltsraum, einen Pooltisch und wir hatten Trauerweiden vor der Tür. Das War echt toll. Das Wetter war okay, aber nicht super. Wir hatten ein bisschen regen, aber am letzten Tag hatten wir Sonnenschein und Resteessen auf unserer Terasse. Die Sonne hier ist mörderisch. Ehrlich. Ich war vielleicht eine halbe stunde in der Sonne und habe schon Farbe bekommen. Vor allen Dingen wo es jetzt auf den Sommer zugeht muss ich wirklich aufpassen.
Das Wochenende war schön, auch wenn es für mich irgendwie zu Stress ausartete. Seitdem ich im Hostel gewohnt habe bin ich doch sehr auf meine „allein“ zeit bedacht. Also auf meinem Freiraum. Und wo ich doch die letzten Monate oft das Gefühl hatte viel zu viel alleine zu sein, hatte ich an diesem Wochenende dann das Gefühl es war einfach zu viel. Jeder der mich kennt, weiss wie gerne ich unter Menschen bin, aber sobald ich zu wenig Zeit für mich habe werde ich speziell. SO auch diesem Wochenende. Ich muss aber auch dazu sagen, dass sehr spezielle Menschentypen dabei waren. Und ich mittendrin. Von Dot, die eine liebenswerte, ältere ein wenig verwirrte Dame war, über Maureen (auch eine ältere Dame) die wie ein kleines Kind lebt und ich meine die wie ein Kind glaubt. Sehr erfrischend. Über Ellie, mit der ich gar nicht zurechtkam und die (nachdem ich mich wirklich gut zurückgehalten habe) dann doch ein paar weniger nette Sprüche kassieren musste. Das tolle bei Ellie war, dass ich immer Olis kommentare im ohr hatte. Klingt ziemlich gemein oder. Naja ist eben so.
An dem Samstag sind wir mit der Fähre nach Sorrento gefahren und es war super. Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Delfine gesehen. Bestimmt 7 oder so. Das war eines der grössten Geschenke für mich. Seit ich denken kann wollte ich Delfine in freier Wildbahn sehen. Das war der Himmel auf Erden. Wirklich. Am liebsten würde ich ja mit ihnen schwimmen. Das ist noch mal ein Traum von mir.
Wer weiss, mir wurde gesagt, manchmal werden träume auch wahr =)
Soviel zu dem Wochenende….
Nun um mal ein bisschen aufzuholen zu den Punkten mit denen ich meinen letzten Eintrag beendet habe. Ich weiss sie sind nicht mehr aktuell, aber sie sind passiert und ich möchte sie gerne teilen. Und an alle die diesen Blog lesen (auch wenn ich manchmal glaube es liest ihn keiner, danke. DANKE, dass ich meine Erlebnisse mit euch teilen darf und somit das Gefühl habe, dass ihr mit mir seid) Es gibt schon wieder ne ganze Menge neues, aber dazu später mehr….=)
Also:
Jewels Besuch in Melbourne:
Kurz nachdem ich in mein Haus eingezogen bin, kam Jewel mich besuchen, was mich hier noch heimischer gemacht hat. Wir hatten eine gute Zeit und haben viel geredet und zu Hause gehangen. Einen Abend habe ich sie ausgeführt und wir hatten eine super zeit. Afrikanisch essen, danach verschiedene Bars und zum Abschluss noch in den Blue Dimanond ein bisschen tanzen und gute Musik und eine gute Aussicht genießen. Das war wirklich schön. Im Oktober hatten wir in meiner Kirche das „Spring into Gospel Festival“. Vier Sonntage im Oktober mit verschiedenen Gospelchören. Wir hatten echt die volle Bandbreite von Gospelmusik. Am ersten Sonntag hatten wir „Heaven knows“ vier Frauen, die a capella Gospelmusik gemacht haben. Am zweiten Sonntag hatten wir „The Rhythm project“ eine Mischung aus Urban Hiphop Gospel Musik. In dem Chor singe ich jetzt auch mit. Am dritten Sonntag hatten wir den Melbourne „Mess Gospel Choir“ ein Chor bestehend aus 80 Mitgliedern und „traditioneller“ Gospelmusik. Echt klasse. Ich war bei allen Konzerten die Moderatorin was eine gute Herausforderung für mich war, das ganze auf Englisch zu machen. Aber ich habe sehr gutes Feedback bekommen. Ein Mädchen aus Deutschland kam eine Woche später wieder und ich habe mich ihr vorgestellt und sie meinte: hää, du deutsch? Wie krass dein englisch klingt so englisch?!?!?! Das war echt süß. Am letzten Sonntag hatten wir einen Festival Gottesdienst.
Jewel und ich dachten ja sie bleibt bis Donnerstag, aber Dienstag abend haben wir dann festgestellt, dass ihr flug schon am Mittwoch ist. Das war wirklich traurig. Ich habe sie dann zum Flughafen gebracht und konnte auch nicht aufhören zu weinen. Das war ganz komisch. Ehrlich. ICh meine nun sind wir schon auf einem Kontinent, aber das war einfach zu komisch. Geplant war ja das sie zu weihnachten wiederkommt, aber Dinge ändern sich, dazu später mehr, ich will mir ja nichts vorweg nehmen.
Zu Jon und Lucy und ihren beiden Kids:
Ich habe ja schon gerne Kinder um mich rum und vor allem durch das letzte Jahr mit Daniela als Taufpatin und den Zwillingen, fehlten mir Kinder hier schon sehr. Aber es gibt ja Dan und Ben. Ben ist 3 und Dan ist 1. Sehr süß die beiden. Neulich habe ich auf sie aufgepasst (ich habe ja sonst nichts zu tun =)) Nein, aber Jon und Lucy machen echt ne Menge für mich und sie waren beschäftigt mit ihre Essays für die Uni, also habe ich ein bisschen aufgepasst. Jon ist „teilzeit“ Pastor in meiner Gemeinde. Wir machen im 5pm Gottesdienst Sonntags die Musik. Ich singe, er spielt Gitarre und Dave (nicht mein Mitbewohner sondern PianoDave) spielt Klavier. Es ist echt schön und wir haben Musik eine ganz neue Rolle gegeben. Was ich ja zum Beispiel im Gottesdienst super wichtig finde (Musik) war vorher eher immer ein bisschen im Hintergrund. Wo ich ganz klar sagen verschiedene Menschen beten Gott auf verschiedene Weisen an, so sollten wir doch versuchen mehrere Elemente im Gottesdienst zu bedienen. Es macht echt spass und ich lerne viele neue Lieder und die Gemeinde lernt auch viele neue Lieder. Ich glaube ich bringe ihnen auch noch ein einfaches Deutsches Lied bei bevor ich gehe.
Jon und Lucy wohnen in meiner Nachbarschaft. 5 minuten von meinem Hentfernt- zu fuss. Manchmal wenn Jon und ich uns zufällig auf der Strasse treffen singen wir gemeinsam. Wir singen überall. Das ist echt lustig.
Lucy musste ein Essay über Tisch Spiritualität schreiben. Also über Gott, gemeinsam essen, Essen im Allgemeinen, Menschen einladen und hosten. Sie hat das so super aufgebaut. Sie hat 3 Menschen mit verschiedener Herkunft interviewt. Eine Italienerin, eine Französin (oder halb Französin) und mich. Sehr interessantes Thema. Wirklich. Ich bringe das Essay auch mit, für die die es lesen wollen.
Nun zu den aktuellsten Geschehnissen in der Welt und damit meine ich nicht die Finanzkrise, sondern in meiner Welt =)
Das Wetter hier wird immer sommerlicher und der versprochene Sommer kommt bald, was auch Zeit wird, denn langsam friere ich glaube ich aus Gewohnheit.
Jewel wollte ja zu Weihnachten zu mir kommen, war sich aber nicht sicher ob sie das schafft auf Grund von aktuellen Geschehnissen in ihrer Welt….aber dann kam der Anruf Anfang Dezember: Süße ist es okay wenn ich heute schon komme? Wohlbemerkt das war um zwei Uhr nachmittags. Um zehn Uhr abends kam sie dann bei mir in Melbourne an. Das war so überraschend und so toll, dass ich es die ersten Tage noch gar nicht glauben konnte. Sie hat dann erstmal zwei Wochen bei mir gewohnt und ist letztes Wochenende ausgezogen. In ein benachbartes Haus von Freunden von mir. In dem Haus hat die Freundin von meinem Mitbewohner gelebt, aber wie es sein sollte ist sie letztes Wochenende ausgezogen und jewel ein. Es ist so interessant zu sehen wie das Leben so spielt. Ehrlich.
Jewel arbeitet bei mir in CQ und sie macht ehrenamtlich bei mir auf der Verandah mit. Dort trainiere ich sie im Kaffeemachen. Ihr glaubt gar nicht wie viel Spass mir das macht. Ich glaube ich bin zum Kaffeemachen geboren. Kaffeemachen ist wie kochen. Es ist eine Kunst. Den perfekten Kaffee zu machen und dann noch die perfekte Milch. Echt super.
Ich trainiere momentan Peter Herne. Er ist ein pensonierter Doktor und geht auch in Collins Street Baptist. Das ist so ein schönes Erlebnis. Er ist um die 70 und er macht echt guten Kaffee. Wir haben so viel Spass. Ich meinte auch zu Karen, dass er doch bitte mal meine Position übernehmen soll, aber das wird nichts. Macht ja nichts.
CONGRATULATIONS zu Oli! Er ist jetzt ausgebildeter Make up Artist.
Am Montag wenn alles klappt buche ich meinen Flug nach Hause. Es ist nicht mehr lange. Ich bin ja schon so gespannt.
Was gibt es noch so neues?
Jewel und ich arbeiten jetzt als Bartender (jaaa….) in einem Nachtclub. Es macht so viel Spass. Am Anfang hätte ich das nicht gedacht, weil mich die Leute einfach angeekelt haben, aber man gewöhnt sich dran.
Unsere Pläne für Weihnachten sind ziemlich einfach. Am 24 und 25 arbeiten wir nachts als Bartender im Nachtclub. Das wird so toll. Ich freu mich jetzt schon. Der Barmanager Steve oder auch Peppers genannt meinte ich seh gut aus hinter der Bar. Ich hab auch wirklich Spaß. Dann habe ich ein bisschen Time off und Jewel und ich werden vielleicht ein zwei Tage rausfahren. In der Woche vor meinem Geburtstag fange ich an wieder zu arbeiten und dann sind es auch nur noch wenige Wochen bis ich wieder in Deutschland bin.
Es ist eine komische Zeit für mich gerade, ich habe die letzten Wochen ziemlich viel gearbeitet und konnte mich noch gar nicht mit dem Gedanken Weihnachten, Neujahr und Geburtstag und dann noch Aussie verlassen auseinandersetzen.
Vielen Dank für Weihnachtsgrüsse, meine Karten liegen noch unbeschrieben hier bei mir. Asche auf mein Haupt. Aber mein Herz ist bei euch. Ich fange ein paar Sonnenstrahlen und schicke euch etwas von meiner Guten Laune und meinem Lächeln =).
Passt auf euch auf. Ich wünsche euch eine gute, erholsame und von Gott gesegnete Weihnachtszeit.
Eure Sophie*
Montag, 20. Oktober 2008
Mein Haus....
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