Sophie
Freitag, 7. Februar 2014
Sophie
Dienstag, 31. Juli 2012
Der Mann und der Berg...
Die Tragweite dieses Satzes verstanden, haben aber wahrscheinlich nur die Wenigen, die das wirkliche Ausmaß über Gedankenkraft schon einmal erlebt haben. Bei sich selbst oder in ihrem Umfeld.
ich bin ein Kind der Hoffnung-
das Feuer meine Feder lenkt,
meine Leute, die ich liebe und hier rappresente,
ich schreibe Zeilen mit dem Blut des Lebens,
will das Gute sehen, ich kenn' es gut das Elend,
kann nur gut die Wut verstehen,
wir sind die letzten in der langen Schlange
zur Kasse des Lebens, verlassen vom Segen, im prasselnden Regen,
ich seh meinen Vater mit Tränen in den Augen,
es wird Zeit für mich zu gehen, ich muss nach oben und um's Leben kaufen,
es gibt keinen Mensch, der mich hält,
mein Feuer zu grell, ich stand schon zu lang im Schatten der Welt,
ich will meine Eltern in Häusern sehen und nicht in Betonklötzen,
wo sie nur in kleinen Räumen leben
Homie, sag mir bitte nicht, dass mich das Geld nicht glücklich macht,
no Money, nur Problems, du weißt nicht, was wir hier durchmachen
Von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der Goethe der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg
Ich war zu lange am Boden,
zu viele Probleme, die mich lähmen,
yo, ich muss nach oben, Homie
viel zu lange am Boden,
zu viele Krisen, ich könnt' um mich schießen,
muss nach oben, Bitch!
Ich hab' in meinem Leben viel Scheiss gesehen,
aber will mich nicht damit brüsten,
im Gegenteil, ich will die Scheisse vergessen,
ich will von unten nach oben, hab' mit meinem Leben bezahlt und will für jedes Jahr aufwiegen mit mindestens sieben Karat,
Ich will kein Käfer, ich will AMG fahrn,
'n Ledergroßes LCD für Navigator,
dickes Haus und fett Moneyto
Jop, ich will von Wohnung mit Kakerlaken
zur Villa mit drei Etagen,
ich hab' dicke Pläne, Homie, ich will durchstarten,
Ich zahle bar mit Skills,
Geb' Gas am Abend und fahr durch die Straßen,
smoke mit Homies Weed und chill',
nach dem Regen die Sonne,
ich bin ein Kind der Hoffnung
und verbeug' mich vor Gott und meiner Mutter,
denn sie geben mir Kraft zum hochkommen,
meine Leute, mein Clan, mit dem ich marschier',
fokusier mein Ziel und kämpfe für Freiheit,
die Wahrheit, mein Team,
von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der Löwe der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg
Ich war zu lange am Boden,
zu viele Probleme, die mich lähmen,
yo, ich muss nach oben, Homie
viel zu lange am Boden,
zu viele Krisen, ich könnt' um mich schießen,
muss nach oben, Bitch!
Mach' den Weg besser frei,
denn ich bin unaufhaltbar,
ich komme, um zu holen, was mir zusteht,
da an dem Mikrofon mein Blut klebt,
euer Hass macht mich stark,
ich lauf' in eure Schläge, eure Fäuse sind aus Glas,
Mein Herz ist stählern, ich werd' mich erheben,
aus der Asche des Leides,
seh' mein Ziel und ich weiß, ich erreich es,
der Tag wird kommen und ihr begreift, was ich meine,
ich strecke meine Flügel aus Feuer und flieg' in die Zukunft,
denn das ist mein Land, meine letzte Hoffnung, meine Zuflucht,
ich glaube an Gott, auch wenn er nicht an mich glaubt,
ich glaub' an mich selbst, auch wenn die ganze Welt mir sagte, dass ich nix taug',
ich wusste schon als kleines Kind, dass dies mein Weg ist,
geschaffen, um zu burnern, meine Mukke, sie belegt es,
A-Z-A-D, V-S-F-S, von der Straße für die Straße,
streu' meine Liebe und bring' Rap back,
von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der König der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg'.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Freiheitsspiel - mein Lied über die Freiheit 2. Teil
der Freiheit -
aber wenn ich Dich loslasse,
lasse mich nicht fallen.
Spielst du mit mir...:
Das schwierige ist, finde ich, wenn man diese Freiheit, so wie ich, mit all seinem Dasein lebt, möchte man sich doch gar nicht mehr einschränken. Oder?
Sehen und hören, was wirklich ist, nicht: was sein sollte.
Sagen, was ich denke, nicht: was ich denken sollte.
Fühlen, was ich wirklich fühle, nicht: was ich fühlen sollte.
Fordern, was ich möchte, nicht: immer erst auf Erlaubnis warten.
Risiken eingehen, ohne sich immer erst abzusichern.
Virginia Satir
Samstag, 9. Juni 2012
Wie meine Welt auf meinen Veganismus reagiert...
Dazu meine Antwort: Essen mit mir und meiner somatischen Intelligenz ist schon immer anstrengend, fragt mal meine Kollegen im Büro, die können ein Lied davon singen, also ändert sich in diesem Punkt zumindest nichts.)
Und ja, ich muss aufpassen nicht noch weniger zu essen. Das stimmt schon. Und damit meine ich nicht die Menge, sondern die Wertigkeit. Es reicht eben nicht, auch wenn es sich für mich manchmal so anfühlt, an einem Tag, an dem ich 2-3 Kurse gebe oder mache nur Salat und Reis zum Mittag zu essen und eine Banane in der Tasche zu haben.
Sonntag, 25. März 2012
Über Strausse und andere Vögel
Der Strauss der den Kopf in den Sand steckt. Ein wirklich schönes Bild, welches wir immer wieder in dieser Welt beobachten und erleben dürfen.
Es ist leider aber auch oft ein Bild für meine Umgebung.
Es ist sehr interessant, welche Personen man anzieht. Sind es doch oft diejenigen
die uns gedanklich stoßen – anstoßen. Entweder passt uns etwas an ihnen nicht und wir sollen etwas lernen oder sie sollen etwas lernen, weil wir eine Eigenschaft besitzen, die ihre Aufgabe darstellt. Letztendlich können wir von jedem Menschen der uns umgibt oder der unser Leben streift (ob kurz oder lang) etwas mitnehmen.
Spannend. Ich habe seit einiger Zeit, vielleicht auch schon immer,
Menschen um mich, die gerne den Kopf in den Sand stecken und sich einfach ausschweigen zu Dingen, zu Konflikten.
Wie ich das hasse, das Ausschweigen. Soll ich nun lernen das Schweigen zu ertragen oder sollen sie lernen Dinge auszusprechen? Meine Aufgabe hat wohl weniger mit diesem Part zu tun. Eher mit etwas anderem.
Aber darum geht es hier ja nicht.
Wie sagte eine enge Freundin über mich? Man kann mit mir über alles reden solange man über alles redet? Bingo.
(Dort ist der schwierige Punkt der Ehrlichkeit, sich selbst und in diesem Falle dann auch mir gegenüber, aber das Thema, folgt)
Sophie erkannt. Redet über alles. ALLES. Angenehm, unangenehm ganz egal. Alles ist machbar und händelbar und lösbar. Und alles ist eine Aufgabe. Aus absolut ALLEM kann man etwas lernen und mitnehmen.
Es gibt keine Probleme, es gibt zumindest für mich nur Herausforderungen, die eine Lösung erfordern.
So kommen wir zu den Vögeln in meiner Umgebung. So hat mich mancher schon in den Wahnsinn getrieben mit seiner Vogel-Stauss Mentalität. Aber momentan wird der Vogel abgeschossen oder habe ich die Vögel endlich abgeschossen?
Hahaha. Was für ein Wortspiel. Aber leider nicht witzig.
Ist es denn wirklich notwendig bei Problemen den Kopf in den Sand zu stecken und den anderen mit seinen Gefühlen im Stich zu lassen?
Natürlich gibt es immer den Moment, dass man sich klar werden muss über Dinge. Das man Zeit braucht um sich zu sortieren.
Aber darf ich darüber hinaus mein Gegenüber vergessen?
Es ist doch ein Fakt das jeder eine Verantwortung dem anderen Gegenüber hat. Und es eine Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit sein sollte diese auch zu übernehmen. Gerade wenn man in engerer Verbindung zueinander steht (abgesehen davon, dass der Grad der Verbindung egal sein sollte).
Diese Verantwortung übernehme ich aber nicht, wenn ich den Kopf in den Sand stecke und den anderen in einem luftleeren Raum zurücklasse mit seinen Gedanken und seiner Unwissenheit darüber was geschieht.
Verantwortung für jemand anderes zu übernehmen setzt aber auch voraus, dass ich in der Lage bin die Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Und wenn ich mich so umschaue....
Nun gut. So schade es ist. Jeder muss für sich morgens in den Spiegel schauen, sich in die Augen schauen und jeden Tag aufs neue entscheiden ob er fair, gerecht, ehrlich und sich der Verantwortung bewusst leben möchte.
Freitag, 9. März 2012
Zweischneidiges Schwert
Nicht hart werden ist die Herausforderung, in einer Welt in der man von allen Seiten mit Schatten konfrontiert wird.
In der die persönliche Enttäuschung, Gewalt, Verluste und Armut einen in den meisten Fällen von klein auf begleiten.
Nicht hart werden heißt es, wenn man sich in seiner Umgebung umschaut und alles dunkel ist.
Kein Schimmer Hoffnung, kein Lichtblick irgendwo.
Nicht hart werden heißt es, wenn man die Zeitungen aufschlägt. Und nicht hart werden heißt es,
wenn man immer und immer wieder auf die Schnauze fällt und niemand da zu sein scheint der einem aufhilft.
Nicht hart zu werden ist die Herausforderung in einer Welt in der es nur um Macht und Geld geht.
Nicht hart werden um sich zu schützen, wenn man die Zeitung aufschlägt.
Eine Schutzmauer ja, aber nicht verbittert und hasserfüllt werden.
Nicht hart werden heißt es, wenn Freunde einen enttäuschen.
Nicht hart werden den Freunden, sich selbst und der restlichen Welt gegenüber.
Verbittert werden und hart ist keine Herausforderung. Es ist der einfachste Weg, der wirklich wenig Kraft kostet.
Erst einmal. Man muss nur mit dem gehen was passiert.
Aus dem Buch„Die fünf Menschen die dir im Himmel begegnen“ von Mitch Albom stammt folgendes Zitat:
Zorn ist Gift. Er zerfrisst dich von innen heraus.
Wir glauben, der Hass sei eine Waffe,
die die Person verletzt die uns Unrecht getan hat.
Aber der Hass ist ein zweischneidiges Schwert.
Das Leid, das wir anderen zufügen, fügen wir uns selbst zu.
Wer hat schon einmal gehasst? Und wer ist darüber schon grau und unzufrieden geworden,
weil er alle Energie ins hassen gesteckt hat?
JA genau dort ist es, das zweischneidige Schwert. Sieh noch einmal hin, so weh es auch tut.
Und in den meisten Fällen merkt man es erst Jahre später.
Es heißt mutig bleiben auch wenn man enttäuscht wurde. Es heißt einmal mehr aufstehen als man hingefallen ist.
Es heißt Hoffnung zu haben, zu leben und zu geben. Für sich und für andere.
Es heißt tiefe Täler überstehen, weil dann die Sonne wieder kommt.
Und sollte es doch regnen heißt es Schuhe aus und barfuss tanzen.
Es heißt zu sehen wie unperfekt man ist und doch wie einzigartig und schön.
Es heißt zu lieben und zu geben. Dann kommt Liebe und Nehmen auch zu dir.
Dienstag, 28. Februar 2012
Freiheit bedeutet mir alles....
"Ich bau ´ne Stadt für dich aus Glas und Gold und Stein.
Die Straße, die hinausführt, führt auch wieder rein.
Ich bau eine Stadt für dich und für mich.
Eine Stadt in der es keine Angst gibt nur Vertraun
wo wir die Mauern aus Gier und Verächtlichkeit abbauen.
Wo das Licht nicht erlischt!
Das Wasser heilt!"
Ich bau eine Stadt für dich – Cassandra Steen ft. Adel Tawil
Es heißt also:
ich baue eine Stadt für dich, aus Glas und Gold und Stein...
und nicht ein Gefängnis.
es geht weiter: ...Die Straße, die hinausführt, , führt auch wieder rein...
nicht: wenn du einmal drinnen bist, lass ich dich nie wieder raus.
Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema Freiheit. Und ich habe mir vorgenommen sie von allen möglichen Seiten zu beleuchten. Ich habe viele Lieder dazu und viele Gedanken und mit vielen Menschen darüber gesprochen.
Alles was ich dazu schreibe sind meine Gedanken, meine Gefühle und das was ich im Alltag um mich rum
beobachte. Letztendlich muss jeder für sich selber Entscheidungen treffen und damit leben.
Als erstes möchte ich mich dem Thema Freiheit in Beziehungen widmen.
Diese Thematik ist eine der spannendsten, wie ich finde.
Und auch oft Verursacher des größten Leides.
Ich selber empfinde meine Freiheit als das größte Gut was ich besitze. Denn sobald ich eingesperrt werde fange ich an zu beißen und um mich zu schlagen. Damit meine ich meine geistige, aber auch meine „körperliche Freiheit“.
Freiheit in Beziehungen ist oft gleichzusetzen mit Sicherheit.
Klar in dieser Welt, in der nichts mehr sicher ist, wie Silbermond schon in einem Song erwähnte....
(Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt in der nichts sicher scheint. Gib mir in dieser schweren Zeit irgendwas das bleibt.
Gib mir einfach nur ein bisschen Halt. Und wieg mich einfach nur in Sicherheit.
Hol mich aus dieser schnellen Zeit. Nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit.
Gib mir was...irgendwas, das bleibt.)
Warum benötigen wir Sicherheit. Haben wir verlernt in uns selber sicher zu sein?
Weil wir zu viel Wert auf die Meinungen und Blicke der anderen legen. Woher kommt das? Das die Welt sich schneller dreht und morgen alles vorbei sein könnten? Warum sind wir unsicher und waren es unsere Eltern auch schon?
Warum haben wir solche Angst vergänglich zu sein? Das Morgen bekommen wir dann ja eh nicht mehr mit.
In sich sicher sein. Wie das wohl geht. Ich möchte behaupten, aus Erfahrungen, dass ich in mir sicher bin. Ich benötige keine Sicherheit. Weder von einer Frau noch von einem Mann. Noch von gekauften Dingen. Was ich also will bzw. mir wünsche ist jemand der auch in sich sicher ist. Von mir bekommt man Sicherheit durch Liebe, nicht durch Bestätigung, gekauften Sicherheiten oder gar einem Käfig.
Denn Fakt ist: morgen kann alles vorbei sein und sich ändern. Eine Garantie für Unendlichkeit haben wir nicht. Hatten wir auch noch nie. Von daher ist es eine Farce sich über Besitztümer und Gefängnisse Sicherheit schaffen zu wollen.
Ich kann mich morgen verändern und nicht mehr wollen, genauso kann ich jemanden treffen der mich umhaut. Und meinem gegenüber kann das gleiche passieren. Keiner –ich betone- keiner ist frei davon.
Was bedeutet ein Gefängnis in dem ich lebe oder leben lasse?
Angst, Unsicherheit und Eigentum.
Ein anderer kann niemals mein Eigentum sein. Alles beruht auf Freiwilligkeit.
Durch einsperren erreiche ich nur, dass der andere die Freiheit riecht und will.
Warum wird gelogen, betrogen und verschwiegen?
Weil ich Angst habe, dass mein Gegenüber nicht mehr sicher ist. Das ich nicht mehr Sicher bin?
Verstanden habe ich Beziehungen die Käfigen ähneln noch nie. Zu sehr liebe ich die Freiheit, aber auch die damit einhergehende Ehrlichkeit.
Das Problem mit der Freiheit, welches ich erlebt habe ist in einem Zitat von Ulrich Häusler sehr gut zusammengefasst.
Wurde mir doch empfohlen, es von zukünftigen Partnern unterschreiben zu lassen, bevor man sich aufeinander einlässt.
Zu oft wurde die Freiheit die ich gebe, die grenzenlos ist und nur auf Ehrlichkeit basiert durch Unehrliches, respektloses Verhalten mit Füssen getreten. Das wiederum ist nicht der Sinn von Freiheit.
(Freiheit heißt es macht manchmal auch Sinn,
dass meine Freiheit da enden muss, wo die Freiheit eines Anderen beginnt.)
(Curse – Freiheit)
Zurück zu Ulrich Häusler:
Freiheitsspiel
Spielst Du mit mir das Spiel
der Freiheit -
aber wenn ich Dich loslasse,
lasse mich nicht fallen.
Käfige veranlassen oft, wie schon geschrieben, dazu Dinge zu machen und zu verheimlichen. Was wichtiger ist in einer Beziehung (ganz gleich ob Liebesbeziehung, Freundschaft,...) ist meiner Meinung nach eine Frage der Priorität. Was wünsche ich mir von meinem Gegenüber.
Will ich das Ehrlichkeit an oberster Stelle steht oder will ich, dass mein Gegenüber in meinem Käfig funktioniert und mir Sicherheit gibt.
Wie viele Paare kenne ich, die lieber sicher und unglücklich leben, als in sich sicher und frei?
Ist es das was zählt im Leben?
Ich habe mich ganz klar einmal entschieden.
Freiheit bedeutet mir alles.
Alles hat aber auch seinen Preis. (Ulrich Häusler)
Bisher habe ich immer den Preis bezahlt und ich werde es weiterhin tun.
Ich möchte Ehrlichkeit. Von mir – mir gegenüber. Und von meinem Gegenüber – sich gegenüber und mir gegenüber. Nichts empfinde ich als eine größere Herausforderung, als mit jemandem in einer Beziehung zu stehen, von dem ich das Gefühl habe, dass er nicht ehrlich ist. Weil er einen Käfig will.
Macht das Sinn?
Ich sage also, Menschen die in Käfigen sind, sind früher oder später nicht ehrlich, weil sie wissen, dass der andere es nicht für gut heißt?
Weil sie auf der einen Seite den Käfig wollen, er gibt ihnen Sicherheit, aber doch die Freiheit riechen?
Zu viele Menschen kenne ich, die ihren Partner betrogen haben.
Wann fängt betrügen an, im Kopf oder erst wenn man es tut?
Der Reiz ist zu groß verbotenes zu tun.
Nun komme ich, reiße alle Mauern ein, nichts ist Verboten. Alles ist erlaubt, außer mit Füßen treten.
Ich habe noch keinen Menschen getroffen der damit umgehen kann.
Im Gegenteil, nachdem ich alle Mauern eingerissen habe und somit das äußere Gefühl der Sicherheit genommen habe. Fangen sie an Stein um Stein die Mauern wieder aufzubauen.
Das ist der Punkt an dem ich dann gehen muss.
Zwei Lieder begleiten mich dazu:
„Das nenn ich Freiheit“ von Inflabluntahz....
Einzelne Textpassagen lauten wie folgt:
Deswegen sollte man jeden Tag, jede Sekunde
in seinem Leben seine Freiheit zu schätzen wissen.
Freiheit entsteht im Kopf,im Herzen und sie lässt dir Flügel wachsen,
die jedes Meer, jeden noch so großen Ozean zu überqueren bereit sind
ich weiß ja selbst wie verrückt das klingt, aber das nenn ich Freiheit!
Mögen alle Stifte brechen ich fühl mich frei wenn ich schreibe
zerreiße Seiten stell mich auf die Straße und schreib es mit Kreide
und auch wenn Wolken aufziehen ich bleibe frei wenn mich der Regen trifft
und spült er meine Worte weg, dann lach ich weils halt Leben ist.
Ich seh der Sonne gerne zu ist sie abends rot gefärbt
der Horizont unendlich und die Winde spieln' ihr großes Konzert
ich muss zugeben, es ist wahrlich nicht oft so
doch solche Augenblicke zeigen: es lohnt sich warten, also Kopf hoch
Ich schreib es nieder und mach mich frei von Enttäuschung
denn ob ich morgen sterbe weiß ich nicht wer weiß, vielleicht heut schon
Doch jetzt bin ich frei und kann auch morgen noch lächeln
Gutes zu schätzen wissen, trotzdem im verborgenen schätzen
und ich mein nicht das Geld, ist nur geschmolzenes Eisen
doch unbezahlbar ist die Freiheit in den goldenen Zeiten
und ich muss lächeln, jedesmal wenn ich vor Glück schon Tränen weine
ein kurzer Augenblick und doch Momente für die Ewigkeit..
DAS NENN ICH FREIHEIT
und „Freiheit“ von Curse:
Freiheit bedeutet sein wie ich bin, Freiheit heißt für mich Fehler machen wie’n Kind.
Und wenn’s sein muss, fall ich halt hin.
Doch ich steh wieder auf, Freiheit heißt zöger nicht, sondern lauf
Wenn du weißt was du willst, dann tu es, wenn nicht dann tust du es auch
Freiheit bedeutet frei sprechen, frei machen, frei bleiben
Mauern die, die Angst vom Versagen errichtet einreißen, Mut haben
Freiheit bedeutet auch zu enttäuschen, sich selbst zu erfüllen
anstatt die Erwartungen von anderen Leuten
Freiheit heißt auch Entscheidungen treffen
Freiheit heißt sich hin und wieder auch die Freiheit zu nehmen die Meinung zu wechseln
Freiheit heißt es macht manchmal auch Sinn,
dass meine Freiheit da enden muss, wo die Freiheit eines Anderen beginnt
Aber Freiheit darf niemals heißen: entsagen von unseren Rechten
Nach ihr zu leben, zu streben und frei über sie zu sprechen
Mit meinen Texten kann ich nur meinen kleinen Teil beitragen
Freiheit kann man nicht eindämmen, Freiheit muss man ausatmen.
In diesem Sinne....
