Freitag, 14. Februar 2014
Von Zugfahrten und anderen Gedanken
Freitag, 7. Februar 2014
Sophie
Dienstag, 31. Juli 2012
Der Mann und der Berg...
Die Tragweite dieses Satzes verstanden, haben aber wahrscheinlich nur die Wenigen, die das wirkliche Ausmaß über Gedankenkraft schon einmal erlebt haben. Bei sich selbst oder in ihrem Umfeld.
ich bin ein Kind der Hoffnung-
das Feuer meine Feder lenkt,
meine Leute, die ich liebe und hier rappresente,
ich schreibe Zeilen mit dem Blut des Lebens,
will das Gute sehen, ich kenn' es gut das Elend,
kann nur gut die Wut verstehen,
wir sind die letzten in der langen Schlange
zur Kasse des Lebens, verlassen vom Segen, im prasselnden Regen,
ich seh meinen Vater mit Tränen in den Augen,
es wird Zeit für mich zu gehen, ich muss nach oben und um's Leben kaufen,
es gibt keinen Mensch, der mich hält,
mein Feuer zu grell, ich stand schon zu lang im Schatten der Welt,
ich will meine Eltern in Häusern sehen und nicht in Betonklötzen,
wo sie nur in kleinen Räumen leben
Homie, sag mir bitte nicht, dass mich das Geld nicht glücklich macht,
no Money, nur Problems, du weißt nicht, was wir hier durchmachen
Von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der Goethe der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg
Ich war zu lange am Boden,
zu viele Probleme, die mich lähmen,
yo, ich muss nach oben, Homie
viel zu lange am Boden,
zu viele Krisen, ich könnt' um mich schießen,
muss nach oben, Bitch!
Ich hab' in meinem Leben viel Scheiss gesehen,
aber will mich nicht damit brüsten,
im Gegenteil, ich will die Scheisse vergessen,
ich will von unten nach oben, hab' mit meinem Leben bezahlt und will für jedes Jahr aufwiegen mit mindestens sieben Karat,
Ich will kein Käfer, ich will AMG fahrn,
'n Ledergroßes LCD für Navigator,
dickes Haus und fett Moneyto
Jop, ich will von Wohnung mit Kakerlaken
zur Villa mit drei Etagen,
ich hab' dicke Pläne, Homie, ich will durchstarten,
Ich zahle bar mit Skills,
Geb' Gas am Abend und fahr durch die Straßen,
smoke mit Homies Weed und chill',
nach dem Regen die Sonne,
ich bin ein Kind der Hoffnung
und verbeug' mich vor Gott und meiner Mutter,
denn sie geben mir Kraft zum hochkommen,
meine Leute, mein Clan, mit dem ich marschier',
fokusier mein Ziel und kämpfe für Freiheit,
die Wahrheit, mein Team,
von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der Löwe der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg
Ich war zu lange am Boden,
zu viele Probleme, die mich lähmen,
yo, ich muss nach oben, Homie
viel zu lange am Boden,
zu viele Krisen, ich könnt' um mich schießen,
muss nach oben, Bitch!
Mach' den Weg besser frei,
denn ich bin unaufhaltbar,
ich komme, um zu holen, was mir zusteht,
da an dem Mikrofon mein Blut klebt,
euer Hass macht mich stark,
ich lauf' in eure Schläge, eure Fäuse sind aus Glas,
Mein Herz ist stählern, ich werd' mich erheben,
aus der Asche des Leides,
seh' mein Ziel und ich weiß, ich erreich es,
der Tag wird kommen und ihr begreift, was ich meine,
ich strecke meine Flügel aus Feuer und flieg' in die Zukunft,
denn das ist mein Land, meine letzte Hoffnung, meine Zuflucht,
ich glaube an Gott, auch wenn er nicht an mich glaubt,
ich glaub' an mich selbst, auch wenn die ganze Welt mir sagte, dass ich nix taug',
ich wusste schon als kleines Kind, dass dies mein Weg ist,
geschaffen, um zu burnern, meine Mukke, sie belegt es,
A-Z-A-D, V-S-F-S, von der Straße für die Straße,
streu' meine Liebe und bring' Rap back,
von unten nach oben, aus dem Dreck an's Licht,
der König der Straße, wie Phoenix aus der Asche ich flieg'.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Freiheitsspiel - mein Lied über die Freiheit 2. Teil
der Freiheit -
aber wenn ich Dich loslasse,
lasse mich nicht fallen.
Spielst du mit mir...:
Das schwierige ist, finde ich, wenn man diese Freiheit, so wie ich, mit all seinem Dasein lebt, möchte man sich doch gar nicht mehr einschränken. Oder?
Sehen und hören, was wirklich ist, nicht: was sein sollte.
Sagen, was ich denke, nicht: was ich denken sollte.
Fühlen, was ich wirklich fühle, nicht: was ich fühlen sollte.
Fordern, was ich möchte, nicht: immer erst auf Erlaubnis warten.
Risiken eingehen, ohne sich immer erst abzusichern.
Virginia Satir
Samstag, 9. Juni 2012
Wie meine Welt auf meinen Veganismus reagiert...
Dazu meine Antwort: Essen mit mir und meiner somatischen Intelligenz ist schon immer anstrengend, fragt mal meine Kollegen im Büro, die können ein Lied davon singen, also ändert sich in diesem Punkt zumindest nichts.)
Und ja, ich muss aufpassen nicht noch weniger zu essen. Das stimmt schon. Und damit meine ich nicht die Menge, sondern die Wertigkeit. Es reicht eben nicht, auch wenn es sich für mich manchmal so anfühlt, an einem Tag, an dem ich 2-3 Kurse gebe oder mache nur Salat und Reis zum Mittag zu essen und eine Banane in der Tasche zu haben.
Sonntag, 25. März 2012
Über Strausse und andere Vögel
Der Strauss der den Kopf in den Sand steckt. Ein wirklich schönes Bild, welches wir immer wieder in dieser Welt beobachten und erleben dürfen.
Es ist leider aber auch oft ein Bild für meine Umgebung.
Es ist sehr interessant, welche Personen man anzieht. Sind es doch oft diejenigen
die uns gedanklich stoßen – anstoßen. Entweder passt uns etwas an ihnen nicht und wir sollen etwas lernen oder sie sollen etwas lernen, weil wir eine Eigenschaft besitzen, die ihre Aufgabe darstellt. Letztendlich können wir von jedem Menschen der uns umgibt oder der unser Leben streift (ob kurz oder lang) etwas mitnehmen.
Spannend. Ich habe seit einiger Zeit, vielleicht auch schon immer,
Menschen um mich, die gerne den Kopf in den Sand stecken und sich einfach ausschweigen zu Dingen, zu Konflikten.
Wie ich das hasse, das Ausschweigen. Soll ich nun lernen das Schweigen zu ertragen oder sollen sie lernen Dinge auszusprechen? Meine Aufgabe hat wohl weniger mit diesem Part zu tun. Eher mit etwas anderem.
Aber darum geht es hier ja nicht.
Wie sagte eine enge Freundin über mich? Man kann mit mir über alles reden solange man über alles redet? Bingo.
(Dort ist der schwierige Punkt der Ehrlichkeit, sich selbst und in diesem Falle dann auch mir gegenüber, aber das Thema, folgt)
Sophie erkannt. Redet über alles. ALLES. Angenehm, unangenehm ganz egal. Alles ist machbar und händelbar und lösbar. Und alles ist eine Aufgabe. Aus absolut ALLEM kann man etwas lernen und mitnehmen.
Es gibt keine Probleme, es gibt zumindest für mich nur Herausforderungen, die eine Lösung erfordern.
So kommen wir zu den Vögeln in meiner Umgebung. So hat mich mancher schon in den Wahnsinn getrieben mit seiner Vogel-Stauss Mentalität. Aber momentan wird der Vogel abgeschossen oder habe ich die Vögel endlich abgeschossen?
Hahaha. Was für ein Wortspiel. Aber leider nicht witzig.
Ist es denn wirklich notwendig bei Problemen den Kopf in den Sand zu stecken und den anderen mit seinen Gefühlen im Stich zu lassen?
Natürlich gibt es immer den Moment, dass man sich klar werden muss über Dinge. Das man Zeit braucht um sich zu sortieren.
Aber darf ich darüber hinaus mein Gegenüber vergessen?
Es ist doch ein Fakt das jeder eine Verantwortung dem anderen Gegenüber hat. Und es eine Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit sein sollte diese auch zu übernehmen. Gerade wenn man in engerer Verbindung zueinander steht (abgesehen davon, dass der Grad der Verbindung egal sein sollte).
Diese Verantwortung übernehme ich aber nicht, wenn ich den Kopf in den Sand stecke und den anderen in einem luftleeren Raum zurücklasse mit seinen Gedanken und seiner Unwissenheit darüber was geschieht.
Verantwortung für jemand anderes zu übernehmen setzt aber auch voraus, dass ich in der Lage bin die Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Und wenn ich mich so umschaue....
Nun gut. So schade es ist. Jeder muss für sich morgens in den Spiegel schauen, sich in die Augen schauen und jeden Tag aufs neue entscheiden ob er fair, gerecht, ehrlich und sich der Verantwortung bewusst leben möchte.
Freitag, 9. März 2012
Zweischneidiges Schwert
Nicht hart werden ist die Herausforderung, in einer Welt in der man von allen Seiten mit Schatten konfrontiert wird.
In der die persönliche Enttäuschung, Gewalt, Verluste und Armut einen in den meisten Fällen von klein auf begleiten.
Nicht hart werden heißt es, wenn man sich in seiner Umgebung umschaut und alles dunkel ist.
Kein Schimmer Hoffnung, kein Lichtblick irgendwo.
Nicht hart werden heißt es, wenn man die Zeitungen aufschlägt. Und nicht hart werden heißt es,
wenn man immer und immer wieder auf die Schnauze fällt und niemand da zu sein scheint der einem aufhilft.
Nicht hart zu werden ist die Herausforderung in einer Welt in der es nur um Macht und Geld geht.
Nicht hart werden um sich zu schützen, wenn man die Zeitung aufschlägt.
Eine Schutzmauer ja, aber nicht verbittert und hasserfüllt werden.
Nicht hart werden heißt es, wenn Freunde einen enttäuschen.
Nicht hart werden den Freunden, sich selbst und der restlichen Welt gegenüber.
Verbittert werden und hart ist keine Herausforderung. Es ist der einfachste Weg, der wirklich wenig Kraft kostet.
Erst einmal. Man muss nur mit dem gehen was passiert.
Aus dem Buch„Die fünf Menschen die dir im Himmel begegnen“ von Mitch Albom stammt folgendes Zitat:
Zorn ist Gift. Er zerfrisst dich von innen heraus.
Wir glauben, der Hass sei eine Waffe,
die die Person verletzt die uns Unrecht getan hat.
Aber der Hass ist ein zweischneidiges Schwert.
Das Leid, das wir anderen zufügen, fügen wir uns selbst zu.
Wer hat schon einmal gehasst? Und wer ist darüber schon grau und unzufrieden geworden,
weil er alle Energie ins hassen gesteckt hat?
JA genau dort ist es, das zweischneidige Schwert. Sieh noch einmal hin, so weh es auch tut.
Und in den meisten Fällen merkt man es erst Jahre später.
Es heißt mutig bleiben auch wenn man enttäuscht wurde. Es heißt einmal mehr aufstehen als man hingefallen ist.
Es heißt Hoffnung zu haben, zu leben und zu geben. Für sich und für andere.
Es heißt tiefe Täler überstehen, weil dann die Sonne wieder kommt.
Und sollte es doch regnen heißt es Schuhe aus und barfuss tanzen.
Es heißt zu sehen wie unperfekt man ist und doch wie einzigartig und schön.
Es heißt zu lieben und zu geben. Dann kommt Liebe und Nehmen auch zu dir.
